Igor Malinovsky erhielt seinen ersten Violinunterricht im Alter von sechs Jahren bei Prof. Wladimir Milstein in Jekaterinburg. Von 1992 bis 1997 studierte er bei Prof. Dora Schwarzberg und Prof. Gerhard Schulz an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien, ab 1998 rundete er seine Ausbildung bei Prof. Zakhar Bron an den Musikhochschulen in Käln und Zürich ab.

Bereits im Alter von 24 Jahren wurde er Erster Konzertmeister im Bayerischen Staatsorchester, wo er bis zum Jahr 2005 unter der Leitung des Generalmusikdirektors Zubin Mehta tätig war. Im Jahr 2005 wechselte er als Erster Konzertmeister an die Komische Oper Berlin und wurde zudem Erster Konzertmeister im Orchester Palau des les Arts Reina Sofia in Valencia, wo er bis 2010 engagiert war.

Igor Malinovsky ist Preisträger acht internationaler Wettbewerbe wie des 1. Internationalen Violinwettbewerbs „Madeira-Music-Festival“, des Internationalen Demidov-Wettbewerbs, des Grand Prix beim Diaghilev-Wettbewerbs, des Internationalen Pablo Saraste Wettbewerbs u. v. a..

Über seine Tätigkeit als Orchestermusiker und Solist hinaus kann Igor Malinovsky auf eine rege Lehrtätigkeit zurückblicken. Seit 2009 ist er Professor an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden und lehrte außerdem als Gastprofessor am Conservatorium Superior Barcelona.

Als Gründer der Dresdner Residenz Konzerte rief er im April 2013 die erfolgreiche Konzertreihe „Galakonzerte“ im Marmorsaal des Zwingers ins Leben.

Igor Malinovsky spielt eine Pressenda Violine aus dem Jahr 1826.

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